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Ikea macht den Unterschied

Da vor kurzem in unserer Nähe ein neues Ikea-Haus seine Pforten öffnete, nutzten wir die Gunst eines freien Tages und statteten diesem einen Besuch ab – nicht ganz ohne konsumorientierte Hintergedanken natürlich. Wir waren etwas zu früh dran und nur das hauseigene Restaurant hatte geöffnet. Der Entschluss, das kostengünstige Frühstück zu geniessen, war schnell gefasst. Im Folgenden kam es zu zwei bemerkenswerten Begebenheiten, die ich hier kurz schildern möchte.
Zunächst wurde ich in der Schlange an der Kasse Zeuge eines Dialoges zweier älterer Menschen, von denen zumindestens er anscheinend das erste Mal bei Ikea war:

Er: „Und wie ist das denn nun mit Kaffee? Bekomme ich dann nen Chip – oder was?“
Sie: „Du nimmst einfach deine Tasse und kannst sie so oft nachfüllen, wie du möchtest.“
Er: „Oh – das ist ja wie im Sozialismus… das ist ja wie im Kommunismus!“

Das zweite Ereignis war der Toilettengang, bei dem der kleine aber feine Unterschied zwischen einem deutschen und einem schwedischen Kaufhaus deutlich wurde – aber seht selbst:

 

Danke Ikea!

Nein – ich bekomme keine Provision vom Ikea-Konzern und eigentlich finde ich es traurig, dass bei allen öffentlichen Toiletten, die ich kenne, nur ersteres Schild die Norm ist.

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  1. Nini
    Januar 30, 2011 um 5:48 pm

    Klasse, und ist mir selbst leider noch nie aufgefallen..

  2. thuesa
    Januar 30, 2011 um 7:24 pm

    Sehr genial! Klasse, IKEA!

  3. Januar 31, 2011 um 6:26 am

    Das mit dem Kaffeenachfüllen ist nicht wie im Sozialismus oder wie im Kommunismus. Das ist wie in Schweden. In Schwede ist es im Cafes üblich, dass man Kaffee nachfüllen darf.

    • Paula
      Januar 31, 2011 um 9:20 am

      In „kapitalistischen“ Ländern wie den USA übrigens auch. 😉

      Das mit den Wickeltischen bei IKEA fand ich schon immer ganz große Klasse.

  4. Januar 31, 2011 um 1:59 pm

    hallo, mich würde ja interessieren, ob die neue filiale auch sonst den Besuch wert war. denn ich muss mich selbst bald hinquälen…

    skandinavien. kinderfreundlich. dort habe ich auch den freund wickeln geschickt.

    • Januar 31, 2011 um 2:07 pm

      Was soll ich sagen? Ist halt Ikea. Kennste einen – kennste alle.
      Allerdings gabs einen grossen Minuspunkt – sie hatten die leckeren Gürkchenscheiben im Glas nicht! Und dabei mag ich die doch so!

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