Dass Facebook böse ist und die Privatssphäre seiner user nicht respektiert, das wissen mittlerweile die meisten – zumindestens die Leute, die sich täglich im Netz bewegen.
Wer bei Facebook einen account hat und sich nicht weiter auf Versprechungen seitens der Betreiber verlassen will, sollte sich das Facebook-Privatspären-Einmaleins der Grünen mal anschauen (gefunden bei netzpolitik.org) . Wem das zu lange dauert, findet hier ein kleines Tool zum Überprüfen des Facebook-Profils und zum Korrigieren der Sicherheitseinstellungen (gefunden bei golem.de).
Und wem dieses ganze Privatsphären-HickHack mit Facebook langsam zuviel wird und dem Ganzen ein Ende bereiten möchte, sollte seinen account löschen und sich eine Alternative suchen. Wann und wie das geschehen kann und welche Alternativen es gibt, erfährt der/die Interessierte bei den Leuten von Quit Facebook Day (gefunden bei einem Freund, der nicht genannt werden will).
Unter dem Titel “This object cannot be liked” hielt Miriam Meckel auf der re.publica ein wunderbaren Vortrag über deterministische Algorythmen, menschliches Ermessen, Zufall, Freiheit, Überwachung und Gesellschaft.
Nun ist die Rede online. Unbedingt anschauen! Die Stunde lohnt sich! Aber Vorsicht – es ist nichts zum nebenher gucken.
Wer mehr über Miriam Meckel erfahren möchte, wird hier fündig.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg findet Privatsphäre überholt. Hat er Recht? Einerseits veröffentlichen zunehmend mehr Menschen im Internet Informationen über sich. Andererseits wachsen Kritik und Protest gegen Datenspeicherung und Überwachung – sei es durch Konzerne wie Google oder Regierungen. Wie also sieht die Privatsphäre im 21. Jahrhundert aus?
Es diskutieren:
Christian Heller (Futurist)
Michael Horn (Chaos Computer Club)
Anne Roth (Bloggerin)
Timo Luthmann (mensch.coop)
“Quarks & Co” geht der Frage nach, ob High-Tech-Geräte wie Nackt-Scanner wirklich mehr Sicherheit bringen. Außerdem erklärt Moderator Ranga Yogeshwar, wie schmal die Grenze zwischen einem engagierten Bürger und einem Terrorverdächtigen ist.
Unter anderem zeigt die Sendung auch, wie der Soziologe Andrej Holm zum Terrorverdächtigen wurde, leider ist der Beitrag dazu sehr verkürzt und zeigt nicht die unfassbaren Geschehnisse, die Andrej Holm und seiner Familie widerfahren sind. Wie Holm in das Netz der Überwachung durch Staatsbehörden geriet, ist einfach unglaublich! Alleine aufgrund zweier Wörter wurde hier ein unschuldiger Mensch zum Anführer einer terroristischen Vereinigung gemacht.
Letzte Kommentare